Burundikids e.V.

Flutkatastrophe im Dezember 2019/Januar 2020

Seit einigen Wochen werden Teile Ostafrikas von heftigen Regenfällen heimgesucht. Überschwemmungen wurden aus fast allen Staaten berichtet. Zuletzt hat es auch Burundi getroffen, wo Erdrutsche und übertretende Flüsse Menschenleben forderten, Felder zerstörten und Familien obdachlos werden ließen.

Besonders hart trifft es wieder einmal diejenigen, die ohnehin am wenigsten haben. Ganze Straßenzüge im Viertel Buterere der Stadt Bujumbura und Umgebung, wo viele armen Familien leben, standen unter Wasser. Kurz vor Weihnachten traten Flüsse über und überschwemmten die Häuser. Offiziellen Berichten zufolge verloren mindestens zwölf Menschen das Leben, mindestens 30 wurden verletzt. Wie viele Familien letztendlich ihr Hab und Gut oder ihr ganzes Haus verloren haben, ist unklar. Das burundische Rote Kreuz bemüht sich, den Betroffenen zu Hilfe zu kommen.

Zwar sind die Einrichtungen, die Burundikids e.V. unterstützt, nicht direkt betroffen. Beispielsweise der Kindergarten in Buterere oder das Mutter-Kind-Heim im benachbarten Viertel Mutakura. Doch viele Familien, deren Kinder die Einrichtungen besuchen, haben alles verloren: Lebensmittel, Schulmaterial, Matratze, bis hin zum komplett eingestürzten Haus. Auch eine Mitarbeiterin des Mütterheims ist mit ihrer Familie betroffen, wie unser lokaler Partner, Fondation Stamm, berichtet.